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Eine augenzwinkernde Betrachtung mit vielen unterhaltsamen historischen Einblicken.
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Einige Textauszüge:
"Der Leser sollte unbedingt eines
beachten: Was er hier vor sich hat, ist nur bedingt ein auf unumstößlichen Fakten beruhendes Sachbuch.
Natürlich habe ich mich bemüht, die historischen Bezüge
korrekt wiederzugeben. ... Die Schlüsse, die ich aus diesen Fakten
gezogen habe, die Vermutungen, die ich bei Lücken im
Informationsgeflecht angestellt habe, die vielleicht nicht immer ganz
logischen Brücken, mit denen ich das Ganze zu einem durchgehenden
und möglichst plausiblen Text verbunden habe: Das alles ist
weitgehend ein Produkt meiner Fantasie und dadurch mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht zur Gänze Realität,
sondern auch zu einem Gutteil Fiktion. Daher hier nochmals meine
bereits im Untertitel ausgesprochene Warnung: Der Leser möge das
alles nicht ganz so ernst nehmen – es kann manchmal auch ganz
anders gewesen sein!"
...
"Im Wesentlichen muss man davon ausgehen, dass die Entstehung der
Schrift eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Bedarf an
Möglichkeiten zur Übermittlung von Botschaften darstellte.
Natürlich
kennen wir alle auch Formen der Nachrichtenübermittlung
außerhalb der Schriftlichkeit, wie den Quipu. Diese
altperuanische Knotenschnur diente zur Übermittlung von messbaren
Daten, war aus sich selbst heraus aber nicht verständlich, sondern
bedurfte einer mündlichen Interpretation. Immerhin hat dieses
Hilfsmittel aber dazu beigetragen, das gewaltige Reich der Inka
aufzubauen und zu verwalten."
...
"Wenn die Brücke nicht befahrbar war, mussten eben Überfuhren
benützt werden, die den Postwagen gemeinsam mit den Pferden ans
andere Ufer beförderten. Die Postpferde stellten sich aber bald
auf den Standpunkt, dass sie, da sie ja keine Flusspferde waren, lieber
auf festem Boden blieben. Sie stellten sich solange stur und mussten
mit Gewalt auf die schwankenden Bretter gezerrt werden, bis
schließlich der Klügere nachgab, und das war in diesem Fall
der Postmeister. Man brachte also nur noch die Postwagen auf die
Fähre, und an beiden Ufern mussten Postpferde bereitgehalten
werden, um dann den Festlandtransport zu übernehmen, wofür
sich die Pferde wieder zuständig erklärten."

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Literarische Aufarbeitung des mystischen Waldviertels - im Stile des Bermuda-Dreiecks.
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Einige Textauszüge:
"Selbst in unserer so überaus
aufgeklärten und sehr nüchternen Zeit kann nicht immer mit
einer alle Zweifel ausschließenden Sicherheit behauptet werden,
daß für alle Ereignisse natürliche und streng
nachvollziehbare Erklärungen beigebracht werden können.
Selbst die exakte Wissenschaft sieht sich manchmal überfordert,
und in der unwissenschaftlichen Betrachtungsweise kann es daher nicht
ausbleiben, daß einzelne Vorkommnisse verschiedentlich mit dem
Wirken übernatürlicher Kräfte in Zusammenhang gebracht
werden. Auf welcher Seite der einzelne bei derartigen Überlegungen
steht, wird vielfach vom jeweiligen Wissensstand und vom
Ausprägungsgrad des individuellen Vertrauens in
überliefertes, erworbenes oder vermitteltes Wissen abhängen.
Nicht umsonst wird immer wieder behauptet und oft auch nachgewiesen,
daß mit plausibel aufbereiteten Statistiken jede beliebige
Aussage untermauert werden kann, wenn man sie nur entsprechend erstellt
oder auslegt."
...
"Zwei Stellen dieses Werkes erwähnen eine besonders
auffällige Häufung von körperlichen Mißbildungen,
die in einem allerdings nicht näher definierten Gebiet
"nördlich der schwarzen Hügel" aufgetreten und durch zwergenhaften Kleinwuchs in
Verbindung mit einem unproportioniert großen Gesichtsschädel
und sehr eng stehenden Augen charakterisiert gewesen sein sollen. Als
sich der heilige Koloman in dieser Gegend aufhielt, soll es ihm
gelungen sein, einige Kleinkinder, die diese Merkmale aufwiesen, durch
Gebete sowie durch die Anwendung einiger von ihm zusammengestellter
Heilmittel sowohl pflanzlichen als auch mineralischen Ursprunges von
diesem Makel zu befreien. Für Koloman geriet es sichtlich zum
Nachteil, daß diese Wunderheilungen erst posthum mit seiner
Person in Verbindung gebracht wurden, sonst wäre ihm vielleicht
der Märtyrertod erspart geblieben."
...
"Felsbälle von drei bis vier Metern Durchmesser, zu perfekter
Kugelform glattgeschliffen, Lochsteine mit kreisrunden
Aushöhlungen, in denen wieder volle Steinkugeln
liegen, die größer sind als die Kreisöffnung im
Mutterstein - kann das wirklich die Natur geschaffen haben? Verneint
man diese Frage, steht man aber auch schon wieder vor der Entscheidung,
die Kreation dieser Formen dem Urmenschen oder den späteren
Bewohnern mit ihren primitiven Werkzeugen zuzutrauen, oder ihnen
Hilfsmittel zuzubilligen, von denen uns nichts überliefert ist und
die mangels vernünftiger Erklärungsmöglichkeiten
überirdische Unterstützung nahelegen könnten."