von Wolf-Dieter Brandl bereits erschienen:

2010:    "Die vererbte Post"
2003:    "Der Höllgraben"


"Die vererbte Post
(Wolf-Dieter Brandl)

Format: fast A5 (20,9 x 14,5 cm), Taschenbuch (klebegebunden), 268 Seiten;
Umschlagillustration:  www.cec-art.com
ISBN 978-3-900044-29-9; POSS Verlag, Wien.

Preis: Euro 21,90 (inkl. 10 % MWSt), 
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Eine augenzwinkernde Betrachtung mit vielen unterhaltsamen historischen Einblicken.

Die vererbte Post; Wolf-Dieter Brandl; U4

Die vererbte Post; Wolf-Dieter Brandl; U1

Einige Textauszüge:

"Der Leser sollte unbedingt eines beachten: Was er hier vor sich hat, ist nur bedingt ein auf unumstößlichen Fakten beruhendes Sachbuch. Natürlich habe ich mich bemüht, die historischen Bezüge korrekt wiederzugeben. ... Die Schlüsse, die ich aus diesen Fakten gezogen habe, die Vermutungen, die ich bei Lücken im Informationsgeflecht angestellt habe, die vielleicht nicht immer ganz logischen Brücken, mit denen ich das Ganze zu einem durchgehenden und möglichst plausiblen Text verbunden habe: Das alles ist weitgehend ein Produkt meiner Fantasie und dadurch mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht zur Gänze Realität, sondern auch zu einem Gutteil Fiktion. Daher hier nochmals meine bereits im Untertitel ausgesprochene Warnung: Der Leser möge das alles nicht ganz so ernst nehmen – es kann manchmal auch ganz anders gewesen sein!"
...
"Im Wesentlichen muss man davon ausgehen, dass die Entstehung der Schrift eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Bedarf an Möglichkeiten zur Übermittlung von Botschaften darstellte. Natürlich
kennen wir alle auch Formen der Nachrichtenübermittlung außerhalb der Schriftlichkeit, wie den Quipu. Diese altperuanische Knotenschnur diente zur Übermittlung von messbaren Daten, war aus sich selbst heraus aber nicht verständlich, sondern bedurfte einer mündlichen Interpretation. Immerhin hat dieses Hilfsmittel aber dazu beigetragen, das gewaltige Reich der Inka aufzubauen und zu verwalten."
...
"Wenn die Brücke nicht befahrbar war, mussten eben Überfuhren benützt werden, die den Postwagen gemeinsam mit den Pferden ans andere Ufer beförderten. Die Postpferde stellten sich aber bald auf den Standpunkt, dass sie, da sie ja keine Flusspferde waren, lieber auf festem Boden blieben. Sie stellten sich solange stur und mussten mit Gewalt auf die schwankenden Bretter gezerrt werden, bis schließlich der Klügere nachgab, und das war in diesem Fall der Postmeister. Man brachte also nur noch die Postwagen auf die Fähre, und an beiden Ufern mussten Postpferde bereitgehalten werden, um dann den Festlandtransport zu übernehmen, wofür sich die Pferde wieder zuständig erklärten."

komplettes Umschlag-Bild "Die vererbte Post", Wolf-Dieter Brandl

"Der Höllgraben (Wolf-Dieter Brandl)

Format: 20,8 x 13 cm), Taschenbuch (klebegebunden), 261 Seiten;
Umschlagillustration: Fotographie von Christine Eichinger 
ISBN 3-9500561-2-2; POSS Verlag, Wien.

Preis: Euro 21,90 (inkl. 10 % MWSt), 
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Literarische Aufarbeitung des mystischen Waldviertels - im Stile des Bermuda-Dreiecks.

Der Höllgraben; Wolf-Dieter Brandl; U4

Der Höllgraben; Wolf-Dieter Brandl; U1

Einige Textauszüge:

"Selbst in unserer so überaus aufgeklärten und sehr nüchternen Zeit kann nicht immer mit einer alle Zweifel ausschließenden Sicherheit behauptet werden, daß für alle Ereignisse natürliche und streng nachvollziehbare Erklärungen beigebracht werden können. Selbst die exakte Wissenschaft sieht sich manchmal überfordert, und in der unwissenschaftlichen Betrachtungsweise kann es daher nicht ausbleiben, daß einzelne Vorkommnisse verschiedentlich mit dem Wirken übernatürlicher Kräfte in Zusammenhang gebracht werden. Auf welcher Seite der einzelne bei derartigen Überlegungen steht, wird vielfach vom jeweiligen Wissensstand und vom Ausprägungsgrad des individuellen Vertrauens in überliefertes, erworbenes oder vermitteltes Wissen abhängen. Nicht umsonst wird immer wieder behauptet und oft auch nachgewiesen, daß mit plausibel aufbereiteten Statistiken jede beliebige Aussage untermauert werden kann, wenn man sie nur entsprechend erstellt oder auslegt."
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"Zwei Stellen dieses Werkes erwähnen eine besonders auffällige Häufung von körperlichen Mißbildungen, die in einem allerdings nicht näher definierten Gebiet "nördlich der schwarzen Hügel" aufgetreten und durch zwergenhaften Kleinwuchs in Verbindung mit einem unproportioniert großen Gesichtsschädel und sehr eng stehenden Augen charakterisiert gewesen sein sollen. Als sich der heilige Koloman in dieser Gegend aufhielt, soll es ihm gelungen sein, einige Kleinkinder, die diese Merkmale aufwiesen, durch Gebete sowie durch die Anwendung einiger von ihm zusammengestellter Heilmittel sowohl pflanzlichen als auch mineralischen Ursprunges von diesem Makel zu befreien. Für Koloman geriet es sichtlich zum Nachteil, daß diese Wunderheilungen erst posthum mit seiner Person in Verbindung gebracht wurden, sonst wäre ihm vielleicht der Märtyrertod erspart geblieben."
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"Felsbälle von drei bis vier Metern Durchmesser, zu perfekter Kugelform glattgeschliffen, Lochsteine mit kreisrunden Aushöhlungen, in denen wieder volle Steinkugeln liegen, die größer sind als die Kreisöffnung im Mutterstein - kann das wirklich die Natur geschaffen haben? Verneint man diese Frage, steht man aber auch schon wieder vor der Entscheidung, die Kreation dieser Formen dem Urmenschen oder den späteren Bewohnern mit ihren primitiven Werkzeugen zuzutrauen, oder ihnen Hilfsmittel zuzubilligen, von denen uns nichts überliefert ist und die mangels vernünftiger Erklärungsmöglichkeiten überirdische Unterstützung nahelegen könnten."

komplettes Umschlag-Bild "Der Höllgraben", Wolf-Dieter Brandl